Im Sommer lockt unser wunderschöner Gastgarten!

Busse sind bei uns herzlich WILLKOMMEN !

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Öffnungszeiten:
täglich 8.00 bis 24.00 Uhr
Mittwoch ab 14.00 Uhr geschlossen
MONTAG RUHETAG!
Warme Küche:
von 10.00 bis 22.00 Uhr

Geschichte Waldviertler Sepp

Der Waldviertler Sepp war auch mit der Sängerschaft engstens verbunden und — humorvoll und liedbegeistert wie er war — überall ein gern gesehener Gast. Aus seinen Schriften ist dies oft zu lesen — so erzählt er, daß es bei den Waldviertler Gaufesten oft lustig zuging, so lustig, daß die Zeit zu kurz wurde und mancher sein Nachtlager nicht benutzte. Darunter auch meine Wenigkeit und als ich mich bei meinem Gastfreund verabschiedete, meinte die liebenswürdige Hausfrau: "Na und das Quartier heb'n ma halt bis zum nächsten Sängerfest auf!"
Aber auch beim zweiten, das nach 20 Jahren stattfand, kamen wir nicht zum Schlafen. Also wurde ich gleich für das dritte vorgemerkt. Dann aber habe ich das Versäumte nachgeholt und blieb drei Tage bei den guten Leuten.

Der MGV Schreins hat seinem Ehrenmitglied 1929 am Geburtshaus (heute Gasthaus zum Waldviertler Sepp) eine Gedenktafel errichtet, die den Wortlaut trägt:

"Geburtshaus des Heimatdichters Josef Allram
genannt Waldviertler Sepp
Ehrenmitglied des MGV Schreins
Schrems 1929"

Bei der Enthüllung war unser Waldviertler Sepp noch selbst anwesend, das Geburtshaus, dessen Besitzer selbst Mitglieder des Vereines sind, wurde erst in den letzten Jahren „Zum Waldviertler Sepp" benannt. Josef Allram ist am 29..12.1941 verstorben und ruht nun in seiner Waldheimat am Friedhof in Schrems.

ws_gedenktafel

Aus seiner Feder stammt das reizende Gedicht:

Der erste Waldviertler

Als einst zu Babel auf dem Turme
kein Mensch den andern mehr verstand,
gab Gott noch jedem Erdenwurme
in seiner Huld ein Heimatland;

den schickte er nach Norden hin,
der folgte südlich seinem Rat,
bis einer, der vergessen schien,
auch um ein Stückerl Erde bat.

 Es war ein Mann, fest wie Granit,
der froh die Hand zur Arbeit trug,
das Herz, so weich und voll Gemüt,
für treue Lieb und Freundschaft schlug;

gehärtet gegen Wind und Frost,
mit heiterem, bescheid'nen Sinn,
zufrieden mit der Hausmannskost:
Geselchtes, Kraut und Knödel drin.

"Ich hab' von einem Land geträumt,
an Quellen reich und Urgestein,
von Wald und Hügeln rings umsäumt —
das, Herr, ich bitte Dich, — sei mein".

Da sah ihn Gott voll Güte an
und sagte wohlgefällig drauf:
„Du setzt dich auf d'Franz-Josefsbahn
und fahr ins Waldviertel hinauf!"